Neue Behandlungsoption bei fortgeschrittener Lebererkrankung

Als Aszites bezeichnet man eine krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle. Meist entsteht Aszites durch eine fortgeschrittene Lebererkrankung, etwa eine Leberzirrhose. Daran leiden allein in Deutschland Schätzungen zufolge etwa eine Million Menschen. Bei der Krankheit wird gesundes Lebergewebe durch Narbengewebe ersetzt, was dazu führen kann, dass Flüssigkeit aus der Leber tritt, welche sich zunehmend in der Bauchhöhle ansammelt. Für die Betroffenen geht damit ein hoher Leidensdruck einher.

 

Pumpe statt Transplantation
Eine leichte Form des Aszites kann meist durch Einnahme von Medikamenten oder mit einer salzarmen Ernährung behandelt werden. Allerdings kann diese Behandlung mit der Zeit unwirksam werden und sogar zu einer körperlichen Unverträglichkeit führen. Zeigen die Behandlungsmethoden keine Wirkung mehr, kann eine Lebertransplantation erforderlich werden. Sie ist mit hohen Risiken verbunden, die nicht jeder Patient auf sich nehmen will und kann. Zudem gibt es in Deutschland einen gravierenden Mangel an Spenderorganen. Dann kann ein spezielles Pumpsystem eine sinnvolle Alternative zu belastenden regelmäßigen Punktionen gegen die Aszites sein.

 

Das Alfapump-System ist batteriebetrieben und wird direkt unter die Haut implantiert. Die Bauchwasserpumpe befördert die Wasseransammlungen automatisch und kontinuierlich aus der Bauchhöhle in die Blase, von wo aus sie auf natürlichem Weg ausgeschieden werden. Die kontinuierliche und kontrollierte Entfernung aus dem Körper verhindert, dass sich fortlaufend Flüssigkeit im Bauchraum sammelt. Dadurch wird das wesentliche Symptom der zugrunde liegenden Krankheit eingedämmt, weitere Komplikationen können vermieden werden. Mehr Informationen gibt es unter alfapump.com/de. Das Pumpsystem kann so programmiert werden, dass sichergestellt ist, dass täglich die optimale Aszitesmenge entfernt wird. Befindet sich keine Flüssigkeit mehr in der Bauchhöhle, schaltet sich die Pumpe automatisch ab.

 

Liste mit Transplantationszentren
Wenn der behandelnde Arzt die Bauchwasserpumpe als geeignete Behandlungsmöglichkeit für den Patienten ansieht, sollte sich dieser an eines der vielen Krankenhäuser wenden, in denen die Pumpe bereits zum Einsatz kommt. Die Ärzte in diesen Zentren können eine Untersuchung durchführen und den Betroffenen und seine Angehörigen über die beste Vorgehensweise beraten. Auf der Website des Pumpsystem-Anbieters findet man eine Liste der Kliniken.(djd).

 

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Die Vorteile auf einen Blick
(djd). Das Alfapump-System beispielsweise kann bei Aszites durch eine fortschreitende Lebererkrankung eine Alternative zur Lebertransplantation sein. Hier die Vorteile auf einen Blick:

– Zurück zu mehr Unabhängigkeit: Das Pumpsystem ermöglicht ein normaleres Leben mit weniger Krankenhausaufenthalten.

– Durch das fehlende Gewicht der großen Flüssigkeitsmenge fühlen sich die Patienten besser. Sie werden mobiler und aktiver.

– Der Arzt kann das Pumpsystem entsprechend der individuellen Anforderungen programmieren und an die tägliche Routine des Patienten anpassen.

Weitere Informationen gibt es unter alfapump.com/de.

 

 

 

 

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