Auf die Füße achten, Diabetesfolgen stoppen

 

Es lohnt sich, auf die Füße zu „hören“: Denn sie können Warnsignale für eine gefährliche Folgeerkrankung des Diabetes, die Polyneuropathie, senden. An dieser Nervenschädigung erkrankt laut dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) etwa jeder dritte Diabetiker. Nicht selten tritt sie sogar schon im Vorstadium des Diabetes auf. Für Betroffene bedeutet das oft heftige Beschwerden wie Schmerzen, Missempfindungen oder Funktionseinschränkungen. Aber die Polyneuropathie kann sogar zu Amputationen, Behinderungen und Invalidität führen. [ Können sie mir eine Internetadresse geben wo ich den stoffwechselkur ablauf Plan bekommen kann?] Wie sollte man seine Füße am besten überprüfen (lassen), um dies zu verhindern? Welche Symptome sind alarmierend? Wie können die Folgen der Polyneuropathie ausgebremst werden? So lauteten einige der vielen Fragen bei der großen Ratgeberaktion.

 

Am Telefon und im Chat saßen für Sie: – Dr. Nadine Mattes, Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologin DDG, Notfallmedizin, Klinikum Stuttgart, Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Geriatrie – Dr. Alin Stirban, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie, leitender Arzt des Bereichs Diabetologie und Endokrinologie, Sana Klinikum Remscheid und Sana Arztpraxen Remscheid – Dr. Helga Zeller-Stefan, Fachärztin für Innere Medizin, Ernährungsmedizin und Diabetologin mit Diabetes-Praxis in Essen Weshalb die Polyneuropathie so gefährlich ist, erklärt Dr. Helga Zeller-Stefan: „Wenn die Sensibilität in den Füßen – bedingt durch eine Nervenschädigung – nachlässt, bleiben Verletzungen oft unbemerkt. So können sie sich schmerzlos bis zu tiefen Wunden entwickeln und den Fuß gefährden.“

 

Wichtige Symptome und häufige Gründe

Neben der nachlassenden Sensibilität, den Schmerzen oder Missempfindungen wie Kribbeln, Brennen oder Taubheit gehören auffallend trockene Haut oder Hornhautschwielen an den Füßen zu den Warnsignalen der Erkrankung – sie sollten beim Arzt abgeklärt werden. Denn „es ist sehr wichtig, rechtzeitig eine korrekte Diagnose zu stellen und gegebenenfalls eine entsprechende Therapie einzuleiten, um bleibende Nervenschäden zu vermeiden“, warnt Dr. Alin Stirban. Als mögliche Ursachen für eine Polyneuropathie nennt der Diabetologe hohe Blutzuckerwerte, erhöhte Blutfettwerte, Vitaminmangel, mangelnde Bewegung, Alkoholkonsum oder das Rauchen. [ Ich suche deutschsprachige detallierte Angaben zu X-Cell. Wo kann ich soetwas finden?] Um die weitere Entwicklung der Nervenschädigung auszubremsen, gelte es, den Stoffwechsel zu optimieren, sich ausgewogen zu ernähren, die Vitaminversorgung zu verbessern sowie das Rauchen und den Alkoholkonsum zu reduzieren. Bewegung und spezielle Übungen für Füße sowie Unterschenkel können ebenfalls hilfreich sein.

 

Am besten täglich kontrollieren

Dr. Helga Zeller-Stefans Rat: Sobald eine Nervenstörung oder eine Durchblutungsstörung bekannt ist, sollte man die Füße am besten täglich kontrollieren. Dr. Nadine Mattes betont, dass mindestens einmal jährlich eine medizinische Untersuchung hinzukommen muss. Ein Blick in die Schuhe ist nach ihren Worten ebenfalls wichtig: Darin können Steine oder andere Fremdkörper stecken, die die Füße verletzen.

 

Beschwerden wirksam lindern

Generell empfehlen die Experten, auf geeignetes Schuhwerk zu achten, das nicht drückt und dem Fuß Schutz bietet. Zusätzlich sei eine regelmäßige Fußpflege äußerst wichtig. Um neuropathiebedingte Beschwerden zu lindern, gibt es laut Dr. Stirban „viele Möglichkeiten, von rezeptfreien Substanzen wie Benfotiamin (eine Vorstufe des Vitamin B1) oder Alpha Liponsäure (ein Vitalstoff, auch Antioxidantium genannt) bis hin zu verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln oder so genannten Antidepressiva.“ [ Kann man fusions red life plus bekommen auch wenn man keine Kreditkarte besitzt ? ] Insbesondere im Anfangsstadium könnten gut verträgliche, vitaminähnliche Wirkstoffe wie das Benfotiamin zur Linderung von Schmerzen und Missempfindungen wie Kribbeln und Taubheit beitragen. Studien zeigen, dass dieses Provitamin die schädlichen Auswirkungen des erhöhten Blutzuckers reduziert und so Nerven und Blutgefäße schützt. Bei starken Beschwerden kann der Arzt außerdem verschreibungspflichtige Schmerzmittel verordnen. Hier muss er wegen potenzieller Nebenwirkungen Nutzen und Risiken abwägen und die Behandlung individuell auf jeden Patienten abstimmen. (djd).

 

 

Weitere Informationsquellen für Interessierte: – Das Deutsche Diabetes-Zentrum informiert unter diabetes-heute.de ausführlich über Diabetes sowie unter dem Menüpunkt „Patientenfragen“ auch über das Thema Begleit- und Folgeerkrankungen. – Unter dzd-ev.de informiert das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung über die Krankheit, die Forschung und aktuelle Nachrichten rund um den Diabetes. – Die Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ zur diabetischen Neuropathie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Diabetes und Interessierte über das Thema Diabetes und eine seiner häufigsten Folgeerkrankungen, die Neuropathie, zu informieren und die Früherkennung und rechtzeitige Behandlung zu fördern. Mehr dazu unter hoerensieaufihrefuesse.de(djd).

 

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Blutzucker senken, Diabetesschäden stoppen

 

Ein bisschen „Zucker“ – damit ist nicht zu spaßen: Schon leicht erhöhte Blutzuckerwerte können dem Körper schaden. Fachleute beantworten drei wichtige Fragen zu der Volkskrankheit Diabetes und ihren Folgen.

 

Warum ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel gefährlich?

Sind die Glukosewerte im Blut zeitweise oder dauerhaft erhöht, bilden sich schädliche Abbauprodukte des Zuckers. Diese können die Blutgefäße sowie Nerven angreifen und diabetische Folgeerkrankungen verursachen. So ist beispielsweise etwa jeder dritte Mensch mit Diabetes von einer Nervenschädigung – der sogenannten diabetischen Neuropathie – betroffen. Dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) zufolge tritt diese Folgeerkrankung nicht selten sogar schon im Vorstadium des Diabetes auf.

 

Was kann man dagegen unternehmen?

Dr. Alin Stirban, Internist und Diabetologe am Sana Klinikum Remscheid, weist darauf hin, dass oberstes Ziel eine gute Blutzuckereinstellung sei. Zudem sei es wichtig, weitere nerven- und gefäßschädigende Einwirkungen – etwa durch Alkohol oder Nikotin – zu vermeiden. Zusätzlich können rezeptfreie, vitaminähnliche Wirkstoffe hilfreich sein. Die Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin kann beispielsweise die Bildung schädlicher Zuckerabbauprodukte hemmen und die mit einer Neuropathie verbundenen Beschwerden, wie Kribbbeln, Schmerzen oder Taubheit in den Füßen lindern. Dr. Nadine Mattes, Diabetologin am Bürgerhospital Stuttgart, erklärt, wie man Blutzuckerspitzen nach den Mahlzeiten vermeiden kann: „Es hilft, möglichst langsam verdauliche Kohlenhydrate – beispielsweise Vollkornprodukte – zu essen und auf zuckerhaltige Getränke zu verzichten.“

 

Was können Diabetiker tun, wenn die gute Blutzucker-Einstellung nicht gelingt?

Dr. Helga Zeller-Stefan, Diabetologin in Essen: „Diabetiker sollten ihre Therapie von einem Diabetes-Spezialisten – einem sogenannten Diabetologen – überprüfen lassen. Es kann sein, dass eine Umstellung der Medikamente oder eine Erweiterung der aktuellen Therapie notwendig wird.“ Ein Langzeitblutzuckerwert von weniger als 7,5 Prozent sei für die Vorbeugung von Folgeerkrankungen wie der Neuropathie wichtig. (djd).

 

Die Nerven schützen

(djd). Kribbelnde, schmerzende oder taube Füße sind Warnzeichen, die von Zuckerkranken beachtet werden sollten. Sie können auf eine diabetische Nervenschädigung (Neuropathie) hinweisen. Je eher diese erkannt wird, umso besser lässt sie sich behandeln. Koennen sie mir einen Tipp geben wo kann man günstig das daily pulver bestellen ohne Kundenberater und Verkaufsveranstaltung ] Neben einer guten Blutzuckereinstellung können vitaminähnliche Wirkstoffe wie das Benfotiamin helfen, das etwa in „milgamma protekt“ (rezeptfrei in der Apotheke) enthalten ist. Es kann Symptome wie Schmerzen und Missempfindungen in den Füßen lindern und die Bildung nerven- und gefäßschädigender Zucker-Abbauprodukte reduzieren.

 

Wer viel frisches Gemüse und Vollkornprodukte isst, kann dafür sorgen, dass der Blutzucker nach den Mahlzeiten nicht so stark in die Höhe schießt. Will man den Diabetes und seine Folgeerkrankungen ausbremsen, sollte man den Blutzucker möglichst gut einstellen lassen. Kribbelnde und brennende Füße können ein Warnzeichen für eine Folgeerkrankung des Diabetes, die Nervenschädigung Neuropathie, sein.